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Die Wahrnehmung der Energie

Energie ist wahrnehmbar. Energie ist fühlbar. Energie ist sichtbar.

Clara Welten

Als ich im Jahre 2011 in meiner Interdisziplinären Supervisionsgruppe das Thema „Bewusstsein und Heilung im 21. Jahrhundert“ zu diskutieren begann, waren wir uns alle darüber einig, dass in den letzten 20 Jahren in der therapeutischen Arbeit ein großer Wandel stattgefunden hat. Wir – das waren eine Coacherin, eine Gestalttherapeutin, eine Schamanin, eine Tiefenpsychologin, eine Künstlerin und Heilerin, eine Ergotherapeutin – und ich als psychoanalytisch und schamanisch ausgebildete Seelenbegleiterin.
Worin lag und liegt dieser Wandel? Es fiel uns schwer, diese Frage rational zu beantworten. Wir nahmen jedoch wahr: Die Arbeit geht leichter und anders. Und Bewusstwerdung als Heilung und Gesundung seelischer und (in der Folge) körperlicher Symptome geschieht wirkungsvoller, schneller, öfter und sichtbarer. Die Einigkeit in der Beantwortung überraschte uns, kamen wir doch alle aus unterschiedlichen Zweigen der Therapiearbeit. Wir glichen unsere Erfahrungen miteinander und über die Grenzen unserer Gruppe hinweg ab und fanden Bestätigung des zunächst einmal Empfundenen: Wir alle arbeiten neben klassischen Diagnosen mit der Dimension der Energie, im Raum energetischer Heilarbeit. (1)

Wie können wir uns Energie vorstellen?
Der Tiefenpsychologe C.G.Jung präzisierte, dass Energie frei sei – wir Menschen transportieren sie in Gedanken, in Taten, in Wünsche und Begehren. WIR sind es, die entscheiden, bewusst oder unbewusst, was wir mit dieser Energie tun. Habe ich die ersten Jahrzehnte meines seit 48 Jahren dauernden Erdenlebens die Seele in ihrer tiefenpsychologischen Dimension des Bewusstseins und des Unterbewusstseins begriffen, so kann ich seit einigen Jahren in meiner Praxis (2) ganz deutlich die Dimension der Energie auf zwei verschiedenen Ebenen wahrnehmen – in der seelischen Heilarbeit und bei der Veränderung von Materie.
So ist Seele meiner Erfahrung nach eine intelligente energetische Bewusstseinseinheit, die also aus Energie, nämlich feinstofflich besteht, aber all-wissend ist und kosmisches Bewusstsein vom Ursprung in sich trägt. Das ist mir vertraut, weil ich die Seele als Energieeinheit sich durch den Kosmos bewegen sah und weil ich dank Rückführungen in alle Gezeiten der Seele hinein reisen kann, nämlich in die Erinnerungen der Seele, in das Bewusstsein ihrer Existenzen – vom Schmetterling, Fuchs, Bär, Mensch und eben feinstofflichen Daseinsformen. Viele, die mit mir reisen, können die Erfahrung ihres Ursprungs machen, sich in der Mutter Erde, als Samenkorn oder beispielsweise im Energienetz der Eiche wiederfinden. Das Begreifen der Seele als eine mit Bewusstsein ausgestattete Energieeinheit hilft uns bei Fragen, was denn geschehe, wenn wir spirituell „reisen“: Wir verlassen unseren Körper nicht; wir reisen hinein in das Reservoir des Gedächtnisses der Seele. Dies ist eine energetische Erfahrungsdimension.
Zum tieferen Verständnis ist es hilfreich, von physischem und feinstofflichen Dasein zu sprechen: Seele ist „vorher und nachher“ frei, wird im Menschen inkarniert (Fleischwerdung) und ist für diese gewisse Spanne an Zeit SIE, DU oder ICH. In vielen seelischen Bewusstseinsarbeiten haben wir den Zusammenhang von Körper und Seele verstehen können. Je weiter unser Rahmen für Bewusstsein ist, aus unserer körperlichen Hülle hinaus, um so stärker ist unsere Anbindung an das energetische Dasein.

Was den physischen Raum betrifft, so geschieht es nicht selten, dass Menschen in meine Praxis kommen, die länger nicht da waren, und sagen: „Ach, der Raum hat sich ja wieder vergrößert!“ Man könnte sagen, dass der Praxisraum größer wirkt, je nach Sonnenlicht und Tageszeit. Komplexer gesehen handelt es sich um eine energetische Ausdehnung des Raumes von seiner Mitte aus. Wenn ich trommle, um spirituelle Reisen einzuleiten, ist diese Ausdehnung des Raumes für viele Reisende deutlich als Resonanzfeld zu spüren. Eine Patientin, die zu Beginn ihrer Seelenreise stand, nach Anrufung der vier Elemente, der vier Erzengel, der kosmischen Kraft-Vater und Mutter Erde, formulierte hinterher: „Als Du in der Anrufung bei Gott angekommen warst, öffnete sich der Raum von seiner Mitte her. Es erschien eine weite Lichtsäule, vom Boden in den Himmel ragend. Das Licht war sehr hell, eher weiß und in diesem Licht drehte sich eine Spirale, wie die DNA, in drei Dimensionen, um ihre eigene Achse, langsam, aber sichtbar. Das, was im Inneren des Raumes sichtbar war, war lebendig und in Bewegung.“

Vielleicht denken Sie: „Na, das ist ja „ziemlich crazy“! Das kann ich verstehen. Tatsache ist, dass in der Dimension der Energieentfaltung Materie unwichtig(er), der physische Körper des Menschen durchdrungen wird und sich Blockaden der sieben Chakren, der Energieräder des Menschen, belichten. Genau so „crazy“ ist vielleicht, dass Heilung konkret sichtbar wird, nämlich dann, wenn das körperliche Symptom verschwindet (wie Neurodermitis, Lähmungserscheinungen, Zysten, Geschwüre ...). Energie eröffnet einen spirituellen Horizont, der den Raum der Tiefenpsychologie des Bewusstseins und Unterbewusstseins gewissermaßen umhüllt – eine andere, erweiterte Dimension, die von fast jedem Menschen telepathisch zu erleben ist, gleich welchen Bildungsgrades. Die Arbeit in und mit der Geistigen Welt bekommt hier ihre Bedeutung: Die Geistige Welt ist die feinstoffliche energetische mit all ihren Wesen, Landschaften, Begleitern.

Heutzutage ist auch im Okzident die Dimension der energetischen Arbeit in den komplementären Heilmethoden nicht mehr wegzudenken. Heute wissen wir, dass Gedanken Energie sind, dass also Denken Energie ist, dass seelisch manifestierte Glaubenssätze Energie sind und dass psychosomatische Krankheiten ein Ungleichgewicht energetischer Verhältnisse im Körper darstellen. Energie IST – sie ist sichtbar in dem Aurafeld des Menschen, sie ist dort sogar messbar. Energie ist ganz konkret spürbar in seelischen Nöten, die mit Diagnosen wie Depression, Psychosomatik und Selbstmordgefährdung belegt werden. Sie ist ebenso in der Freude, in der Lust und in der Integralität des Menschen als ein ganzes Harmonisches zu fühlen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie stehen auf der einen Seite neben einem Menschen, der sehr schwer leidet und auf der anderen Seite neben einem, der voller Freude schwingt. Auf der einen Seite wird das energetische Feld nach unten ziehen, schwer sein, dunkel. Leid tönt im übrigen in der untersten Oktave und ist behäbig, energetisch beladen. Stellen sie sich das Energiefeld ihres anderen Nachbarn vor, der in Freude lebt, so geht es energetisch weit nach oben hinaus – manchmal bis in die Felder der feinstofflichen Lichtwesen. Es tönt sehr hell in der dritten Oktave und noch weiter aufwärts erklingt ein Glockenspiel. Sie spüren Helligkeit, Vertrauen, Liebe. Die Gesänge der Engel, um das Glockenspiel näher zu bezeichnen, sind sehr hoch, wie wir es von der menschlichen Stimme nicht kennen. Es ist um diesen Menschen, der von Lichtwesen bewohnt wird, hell und beschwingt. Gleichzeitig spüren wir eine Stabilität, eine Achse bis in den Boden. Das liegt u.a. an der Ausgeglichenheit der Chakrenfelder, die vom Scheitel- bis zum Wurzelchakra harmonisch ausgebildet sind und welche die energetische Dynamik des Menschen bestimmen. Diese Chakrenfelder sind als Aurafotografie sichtbar zu machen. (3)

Was ich für unser aller seelischen Zusammenhang betonen möchte, ist: Gedanken sind Energie. Negative Energie ist ebenso fühlbar wie positive. Das liegt daran, dass Energie ein Resonanzfeld bildet, das von ihrem Inneren nach außen wirkt und somit auch ihre Realität bestimmt: Wen sie treffen oder auf was sie treffen, der- und dasjenige ist ebenfalls von einem Energiefeld umgeben und geht somit mit Ihrem Feld in Resonanz. Wundern Sie sich also nicht, wenn ein guter Tag Gutes bringt und ein Tag voller Zweifel, Angst oder Wut sich auch im Außen, in der Realität abbildet. In diesem Sinne ist die Realität keine Wahrheit, sondern die äußere Realität die Abbildung ihrer inneren Realität. Das mag Angst machen. Ich hingegen finde es wunderbar, denn es ist das Zeugnis dafür, dass jeder Mensch, der Selbstarbeit leisten mag, in die tiefsten Tiefen seiner Seele, seiner seelischen Erinnerung hinein, Frieden und Glück finden kann. (Ich spreche hier von uns privilegierten Menschen, die nicht auf der Flucht sind, nicht in Krisengebieten wohnen oder derzeit keine Kriege erleben müssen.)
Energie ist, wie die nonverbale Kommunikation, die mit dem Tag der Geburt als Erdenmensch zwischen Mutter und Kind beginnt, wahrnehmbar, auch ohne Akt und ohne Wort. Wir SIND – jeden Tag und jede Minute und somit die Möglichkeit der Veränderung. Wir sind als Menschen ein im Körper wohnendes feinstoffliches seelisches Sein. Und das strahlt aus, dank Ihnen, dank uns. Schön, wenn wir Menschen unsere Anbindung an Himmel und Erde als Geschenk begreifen können. Nicht Ihr Körper, nicht Ihre Worte sprechen zuerst. Was vor allem aussagekräftig, weil wahrnehmbar, fühlbar und sichtbar ist, ist Ihr Energiefeld. Und dieses ist jeden Tag unserer Erdenexistenz möglich zu bereinigen. Wir sind dabei nicht allein. Alle feinstofflichen Wesen um uns herum freuen sich über das immer reiner werdende Energiefeld, in das sie sprechen, es bewohnen und belichten können.

Die Tibeter begreifen unsere Lebenszeit als einen Atemzug, ein „Ein- und Ausatmen“.
Sei dieser Zug so tief als möglich ... .



Anmerkungen:
(1)   Aus der Erforschung des Energie- und Seelenraumes ist auch mein neues Buch entstanden: „Die Heilung der Seele. Mit Tiefenpsychologie und Seelenreisen gesund werden“.
(2) Deutsch-Französische Praxis für Psychotherapie & Seelenbegleitung im Aquariana
(3) siehe Aurafoto, Clara Welten, 2015

 aurafoto

Clara Welten im Aquariana

Clara Welten

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Deutsch-Französische Praxis für Psychotherapie & Seelenbegleitung

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