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Willkommen » Team » Therapeut*innen & Dozent*innen » Rikje Sucker (Rhia) und Ben Gerull

Rikje Sucker (Rhia) und Ben Gerull

Rikje  Sucker (Rhia) und Ben Gerull im Aquariana

Kontaktdaten

Telefon: 0157 - 501 63 738

info@ben-gerull.de
https://ben-gerull.de

Rikje Sucker (Rhia)
Yogalehrerin für Yin- und Hatha-Yoga
Körpertherapeutin
rhia@balancedyoga.de

Benedikt Gerull
Ganzheitliche Begleitung in Einzelarbeit und für Paare:
Traumatherapie, Körperarbeit, Coaching, Mediation

Gemeinsam:
Workshops zu Trauma/Nervensystem, Entwicklung, Kommunikation, Authentischer Selbstausdruck und weitere


Über uns
Workshopreihe 2024:  "Navigieren und Regulieren: Das Nervensystem von Innen erleben"
• Teil 1: “Kämpfen, Fliehen, Einfrieren: Wie komme ich zurück in meine Mitte?”
• Teil 2: “Trauma, Trigger, Projektion: Wie geht's zurück ins Miteinander?”
Daten und Zahlen


Über uns

Über Rhia

Hi,

Ich bin Rhia (Geburtsname Rikje). Ich habe eine Weile überlegt, aus welchem Blickwinkel ich über mich erzählen möchte und bin zu dem Schluss gekommen mit meiner Grunderkrankung zu starten, da sie auch ein Startschuss, ein Wegbereiter für mich war.

2018 bekam ich die Diagnose “Multiple Sklerose”. Dies versetzte mich zunächst in einen Schock-Zustand - besonders, da im schulmedizinischen Bereich, nach wie vor, wenig auf die psycho-emotionale und schon gar nicht auf die energetische Ebene eingegangen wird.

Mit Nachlassen des ersten Erschreckens und der starken Medikamente des Krankenhauses, begann ich tiefer zu schauen: “Was können die Hintergründe dieser auto-aggressiven Erkrankung sein? Wieso attackiert mein Immunsystem mein Nervensystem? Liegt es im Trauma meiner Vergangenheit begründet?” Intuitiv begann ich mit Gefühls-und Anteils-Arbeit und verbrachte hierfür viel Zeit allein in der Natur.

Ich beschloss, mich auf einen spirituellen Weg zu begeben und begann eine Yogalehrerinnen-Ausbildung, auf welche noch weitere folgen sollten. Yoga und Meditation halfen mir maßgeblich, meinen Körper, meinen Geist und meinen Energiekörper klarer wahrnehmen zu können.

Wenig später lernte ich Ben kennen. Unter anderem durch ihn erfuhr ich von der “Polyvagal-Theorie” nach Stephen Porges, welche mir erstmalig ein Gespür für die Reaktion meines Nervensystems ermöglichte. Das hatte einen nachhaltigen und tiefgreifenden Effekt auf meine Selbst-Wahrnehmung.

Von Ben lernte ich auch die buddhistische Zen Haltung und den Weg der Annahme von Allem, was Ist. Ein friedliches Sein.
Das half mir sehr, mit stärker traumatisierten Anteilen liebevoller in Kontakt zu treten, bei mir und anderen.

Im Moment beschäftige ich mich im Privaten mit dem Thema Neurodivergenz und besonders Autismus, da ich vor kurzem erkannt habe, dass dies viel mit mir zu tun hat.

Im Beruflichen lenke ich meinen Fokus aktuell auf Trauma-Prävention, wobei eine Ausbildung zum Thema “Nervensystem-Regulations-Übungen”, die ich im Moment mache, ein Standbein werden soll. Es ist mir ein Herzensanliegen, Eltern und erziehungsberechtigten Personen Wissen über das Nervensystem zu vermitteln, sowie Ansätze aus der Entwicklungspsychologie (z.B. Spiral Dynamics). Ich glaube bzw. hoffe, dass besonders Kinder davon profitieren, wenn “Erwachsene” sich mit Nervensystem-Reaktionen und Entwicklungsstufen auseinandersetzen, da das sie dabei unterstützen kann, mehr Verständnis, Einfühlsamkeit und Selbstannahme zu entwickeln. Wenn eine erwachsene Person ihre “inneren” Kinder verstehen, annehmen und lieben lernt, so kann das aus meiner Erfahrung auch auf den Umgang mit dem Außen übertragen und auch der Kontakt mit den “äußeren” Kindern ähnlich liebevoll gestaltet werden.

Ich möchte meine eigene, aus einem Wissensdurst über Bewusstseinsentwicklung, Anteils-und Gefühlsarbeit, sowie einem wachen neugierigen Geist angetriebene Erfahrungsreise nutzen, um andere Menschen in ihrem Weg zu unterstützen.

Über Ben Gerull

Hi :)

Ich bin Ben (*’96 in Berlin) und unterstütze gern Menschen auf ihrem Weg der persönlichen Entwicklung.

Mein voller Name ist Benedikt Julian Gerull. Mein jetzt zweiter Vorname “Julian” ist mir sehr wichtig, denn dieser war für mehr als zwanzig Jahre mein Rufname. 
Lange Zeit lehnte ich meinen damals zweiten Vornamen “Benedikt” stark ab – bis ich bemerkte, dass ich damit gleichzeitig auch einen Teil von mir selbst ablehnte.
Also entschied ich mich vor ein paar Jahren, diesen Anteil wieder mehr zu integrieren und nahm den verschmähten Namen “Benedikt” zum ersten Namen (mit dem schmissigen “Ben” als Kurzform).
Das erzähle ich gern, weil ich finde, dass es einen guten Einblick sowohl in meine Innenwelt als auch in meine traumatherapeutische Sichtweise gibt.

Seit etwa 2011 beschäftige ich mich mit Entwicklung und damit verbundenen Modellen und Methoden, was mich schließlich im Jahr 2016 zur “Holistic Bodywork”-Ausbildung bei Pascal Beaumart brachte, die mich etwas mehr als drei Jahre meines Lebens begleitete.

Auf dieser aufbauend bin ich nun seit knapp fünf Jahren als Traumatherapeut mit ganzheitlicher Ausrichtung tätig.

“Ganzheitlich” bedeutet dabei für mich einerseits, einen Menschen als Ganzheit aus Körper, Geist, spirituellen Wesen und seiner Umgebung (kurz: als biopsychosoziales System) zu betrachten - und andererseits, dabei weder eine streng schulmedizinische, noch eine alternativmedizinische Haltung zu haben, sondern beides nach bestem Wissen und Gewissen zu vereinen. Eine Qualifizierung als Heilpraktiker steht momentan noch aus, ist aber im Gange.

Neben Traumatherapie und allem was so dazu gehört, habe ich schon vor Jahren Workshops zu “Authentic Relating Games” gegeben und außerdem Weiterbildungen als Trainer für “Brainfit” und allgemein für Fitness und Ernährung absolviert.

Eine Sache möchte ich zu mir gern noch erzählen. Und zwar habe ich eine genetisch bedingte körperliche Einschränkung namens “Ehlers-Danlos-Syndrom, hypermobiler Typ”. Dieses hat zur Folge, dass meine Sehnen und Bänder zu flexibel und dadurch meine Gelenke nicht richtig stabil sind.
Das hat im Zeitraum von 2020 bis Ende 2022 eine extrem belastende Zeit mit sich gebracht, in der ich aufgrund starker Schmerzen teilweise auf einen Rollstuhl angewiesen war.
Der Weg, mich von dort wieder “hochzuarbeiten”, war schwer, aber er hat sich gelohnt, und ich bin sehr glücklich, endlich wieder in einem Gesamtzustand zu sein, in dem ich mir zutraue, langfristige Pläne zu machen, wie zum Beispiel Workshopreihe. ;)

Auf meiner Webseite https://ben-gerull.de/ueber-mich/ kannst du noch mehr über mich erfahren :)

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Aktuelle Workshops und Kurse 2024:

Workshopreihe "Navigieren und Regulieren: Das Nervensystem von Innen erleben"

In dieser zweiteiligen Workshopreihe lernst du dein Nervensystem und dessen Reaktionen auf spielerische Art und Weise kennen.

Während es im ersten Teil vor allem um die Grundlagen geht, sowie um Techniken, mit denen du dein Nervensystem selbst regulieren kannst, werden wir im zweiten Teil einen tieferen Einblick in die Entstehung und Auswirkungen von Schock- und Entwicklungstrauma, sowie in einige komplexe aber alltägliche Beziehungsdynamiken gewinnen. Außerdem beschäftigen wir uns beim zweiten Workshop mit Techniken, um anderen Menschen zu helfen, sich zu regulieren ("Co-Regulation").

Wann?

Teil 1: “Kämpfen, Fliehen, Einfrieren: Wie komme ich zurück in meine Mitte?”
Freitag, 7. Juni 2024,  18:00-21:30 Uhr (etwas länger, da erster Durchgang)
Freitag, 5. Juli, 18-21 Uhr
Dienstag, 6. August, 18-21 Uhr

Teil 2: “Trauma, Trigger, Projektion: Wie geht's zurück ins Miteinander?”
Fr, 14. Juni, 18:00-21:30 Uhr (etwas länger, da erster Durchgang)
Fr, 12. Juli, 18-21 Uhr
Di, 13. August, 18-21 Uhr

siehe auch: https://ben-gerull.de/kurse/navigieren-regulieren/

Preise von 18-25 € pro Workshop oder 30-40 € als Paket. (Buchung unter dem gleichen Link)

Weitere Infos nach den Beschreibungen der 2 Workshops:

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Teil 1:  “Kämpfen, Fliehen, Einfrieren: Wie komme ich zurück in meine Mitte?”

Hallo du,

schön, dass du hergefunden hast.

Vielleicht kennst du Situationen, in denen du plötzlich deine Muskeln anspannst, dir das Blut in den Kopf steigt und du eigentlich nur noch weglaufen oder deinem Gegenüber eine reinhauen möchtest. Oder, dass in einem Streit deine Gedanken zunehmend träge werden, du der anderen Person nicht mehr in die Augen blicken kannst, dein Körper sich taub anfühlt und ein Rauschen in deinen Ohren beginnt.

In den beschriebenen Situationen wandert dein Nervensystem durch verschiedene Zustände. Das kann mal angenehm und hilfreich, mal anstrengend und hinderlich sein. Vor allem ist es aber eins - menschlich!

Im ersten Teil unserer zweiteiligen Workshop-Reihe wollen wir mit dir gemeinsam in etwa drei Stunden die verschiedenen Zustände unseres Nervensystems erfahren und genauer kennenlernen.

Es erwartet dich eine Mischung aus gemeinsamer, spielerischer Praxis und entspannter, kreativ aufgelockerter Theorie, in der wir fundiertes Wissen über verschiedene Reaktionen unseres Nervensystems vermitteln und dir Methoden zur Selbstregulation, also zum aktiven Verändern des eigenen Nervensystemzustandes, an die Hand geben.
Die Inhalte, auf denen der Workshop aufgebaut ist, sind eine Verbindung aus unseren eigenen privaten und beruflichen Erfahrungen und Aspekten aus der “Polyvagal-Theorie” nach Stephen Porges. Genaueres zu unseren Hintergründen kannst du am Ende dieser Veranstaltungsbeschreibung lesen.

Es ist uns ein tiefes Anliegen, mehr Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, um das Leben und andere Menschen aus liebevollen Augen betrachten zu können, sich gegenseitig Raum zum Verarbeiten und Fühlen zu schenken und gemeinsam stückchenweise in einen sensiblen Umgang miteinander zu kommen - ohne dabei Konflikten aus dem Weg gehen zu müssen.

Aus unserer Sicht ist der erste Schritt dazu, den wir mit diesem Workshop unterstützen wollen, einen nährenden, wertschätzenden Kontakt zum eigenen Nervensystem aufzubauen.

Im nächsten Schritt, für den unser zweiter Workshop “Trauma, Trigger, Projektion: Wie geht's zurück ins Miteinander?” gedacht ist, geht es darum, sich diese Perspektive auch im Kontakt mit anderen Menschen zu ermöglichen und zwischenmenschliche Dynamiken besser zu verstehen.

Für ein tieferes Lernen und Verstehen, werden wir die Nervensystemzustände durch eine Geschichte, gemeinsame Spiele und Bewegung erfahrbar und erlebbar machen.
Dabei werden wir unter anderem einige “Authentic Relating Games” spielen, die in unserer Erfahrung sowohl Spaß machen, als auch sehr gut geeignet sind, um mit sich und anderen in Kontakt zu kommen.
Außerdem sammeln wir gemeinsam Erfahrungen aus dem Alltag, was jedem Einzelnen von uns hilft, sich zu regulieren und gut zu tun - neben den von uns eingebrachten Übungen zur Selbstregulation.

Auf der handfesten Ebene ist unsere Ausrichtung, dass du im Laufe des Workshops einen Einblick in die Reaktionen deines Nervensystems bekommst und die Nervensystemzustände hautnah erfahren kannst.
Am Ende des Workshops kannst du konkrete Navigations- und Regulationsmöglichkeiten in deinen Alltag mitnehmen.

Die Nervensystemzustände, von denen einige wie “Fight/Flight” (Kampf/Flucht) oder “Freeze” (Einfrieren) vielleicht schon bekannt sind, gehören fest zum Leben jedes Einzelnen von uns. Das bedeutet auch, dass wir durch das aktive Eintauchen in diese Zustände mit eigenen Themen in Kontakt kommen können. Wir wünschen uns, einen Raum anzubieten, in dem die Teilnehmenden sich sicher und angenommen fühlen und in dem die eigenen Themen Platz haben können. Wenn du dir unsicher bist, ob diese Erfahrung etwas für dich ist, sprich uns gerne an, unsere Kontaktdaten stehen unten im “Daten und Zahlen”-Block unter “Von Wem?” :)

Wichtig ist uns an dieser Stelle ausdrücklich zu sagen, dass dieser Workshop zum Erlernen von Techniken und zum Verstehen neurobiologischer Prinzipien gedacht ist (und natürlich für Spaß und Austausch).
Wir bieten hier keine Heilungs- oder Therapiegruppe an. Wir betreiben hier weder Traumatherapie, noch ist es eine Gruppe zur Behandlung psychischer oder körperlicher Probleme.
Sollten Themen in überfordernder Intensität aufkommen, wirst du natürlich ausreichend Raum bekommen, um reguliert und vielleicht auch ein Stück leichter nach Hause gehen zu können. Unser Ziel ist dabei aber gesunde Regulation, nicht Aufarbeitung/Therapie/Heilung.
Solltest du im Laufe des Workshops auf Themen stoßen, die du nachhaltig bearbeiten möchtest, kannst du gerne mit Ben eine Behandlung ausmachen, oder von uns eine Empfehlung erhalten, wo du dich hinwenden kannst.

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Teil 2: “Trauma, Trigger, Projektion: Wie geht's zurück ins Miteinander?”

Hi :)
Schön, dass du hier bist.

Dies ist der zweite Teil einer Workshopreihe. Die Buchung des 2. Teils ist nur möglich, wenn du auch am 1. Workshop teilnimmst, oder bereits vergleichbare Kenntnisse hast.

Nun zur Vorstellung dieses Workshops, des zweiten Teils:

“Wenn jemand hinter mir läuft, verkrampfe ich innerlich”, “Warum halten meine Beziehungen immer nur so kurz?”, “Ich kann oft gar nicht sagen, was ich brauche”...

So etwas in Worte fassen zu können, ist oft gar nicht so einfach. Denn meistens laufen unsere aus Trauma entstandenen Muster und Strategien unbewusst ab und werden von uns für selbstverständlich gehalten.

Im zweiten Teil unserer zweiteiligen Workshop-Reihe wollen wir in etwa drei Stunden einen Einblick in die Themen “Trauma”, “Dynamiken” und “Co-Regulation” ermöglichen.

Wie beim ersten Teil erwartet dich eine Mischung aus gemeinsamer, spielerischer Praxis und entspannter, kreativ aufgelockerter Theorie. Im Detail werden wir ein Verständnis für das Entstehen von Schock- und Entwicklungstrauma aufbauen, einige häufige zwischenmenschliche Dynamiken anschauen und Techniken erlernen, mit denen man andere Menschen bei der Regulation unterstützen kann (“Co-Regulation”).

Die Inhalte, auf denen der Workshop aufgebaut ist, sind eine Verbindung aus unseren eigenen privaten und beruflichen Erfahrungen und Hintergründen. Der zweite Workshop baut insbesondere stark auf traumatherapeutischen Modellen und Methoden auf, allen voran NARM (“Neuro Affective Relational Model”, zu deutsch “Neuroaffektives Beziehungsmodell”) und Somatic Experiencing (zu deutsch “Somatisches Erfahren”). Weiteres siehe am Ende der Veranstaltungsbeschreibung unter “Von Wem?”.

Es ist uns ein tiefes Anliegen, mehr Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, um das Leben und andere Menschen aus liebevollen Augen betrachten zu können, sich gegenseitig Raum zum Verarbeiten und Fühlen zu schenken und gemeinsam stückchenweise in einen sensiblen Umgang miteinander zu kommen - ohne dabei Konflikten aus dem Weg gehen zu müssen.

Der erste Schritt dazu, den wir mit dem ersten Teil dieser Workshopreihe, “Kämpfen, Fliehen, Einfrieren: Wie komme ich zurück in meine Mitte?”, unterstützen wollen, ist, aus unserer Sicht, einen nährenden, wertschätzenden Kontakt zum eigenen Nervensystem aufzubauen.

Im nächsten Schritt, für den dieser Workshop (also der zweite Teil) gedacht ist, geht es darum, sich diese Perspektive auch im Kontakt zu anderen Menschen zu ermöglichen, zwischenmenschliche Dynamiken besser zu verstehen und Wege kennenzulernen, Beziehungen auf eine gesunde Art und Weise mitzugestalten.

Für ein tieferes Lernen und Verstehen werden wir die Geschichte über die Nervensystemzustände aus dem ersten Teil wieder aufgreifen und anhand derer das Prinzip der Entstehung von Trauma anschaulich erklären. Auch diesmal werden wir neben dem häppchenweise erfolgenden Input mit Spielen und Bewegung das Gelernte erlebbar machen und miteinander bewegen. “Authentic Relating Games” sind ebenfalls wieder mit am Start und werden uns dabei unterstützen, die komplexen, zwischenmenschlichen Dynamiken besser greifen zu können.

Nachdem wir im ersten Teil gelernt haben, uns mittels verschiedener Techniken selbst zu regulieren, liegt diesmal der Fokus darauf, andere Menschen bei der Regulation zu unterstützen.

Auf der handfesten Ebene ist unsere Ausrichtung, dass du im Laufe des Workshops einen Einblick in Trauma- und Beziehungsdynamiken bekommst und zusammen mit den anderen Teilnehmenden den zwischenmenschlichen Raum weiter erkundest.
Am Ende des Workshops kannst du konkrete Möglichkeiten in deinen Alltag mitnehmen, um andere Menschen beim Umgang mit Stress- und Überforderungssituationen zu unterstützen. Außerdem hast du eine Handvoll neuer Blickwinkel im Gepäck um schwierige Beziehungen besser zu verstehen und zu navigieren.

Auch bei diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Themen, die bei den meisten Menschen auf viel Resonanz und Wiedererkennen stoßen werden. Das bedeutet auch, dass wir durch die Beschäftigung mit Traumamustern mit eigenen Themen in Kontakt kommen können.

Wir wünschen uns, einen Raum anzubieten, in dem die Teilnehmenden sich sicher und angenommen fühlen und in dem die eigenen Themen Platz haben können. Wenn du dir unsicher bist, ob diese Erfahrung etwas für dich ist, sprich uns gerne an, unsere Kontaktdaten stehen unten im “Daten und Zahlen”-Block unter “Von Wem?” :)

Wichtig ist uns an dieser Stelle ausdrücklich zu sagen, dass dieser Workshop zum Erlernen von Techniken und zum Verstehen neurobiologischer Prinzipien gedacht ist.
Wir bieten hier keine Heilungs- oder Therapiegruppe an. Wir betreiben hier weder Traumatherapie, noch ist es eine Gruppe zur Behandlung psychischer oder körperlicher Probleme.
Sollten Themen in überfordernder Intensität aufkommen, wirst du natürlich ausreichend Raum bekommen, um reguliert und vielleicht auch ein Stück leichter nach Hause gehen zu können. Unser Ziel ist dabei aber gesunde Regulation, nicht Aufarbeitung/Therapie/Heilung.
Solltest du im Laufe des Workshops auf Themen stoßen, die du nachhaltig bearbeiten möchtest, kannst du gerne mit Ben eine Behandlung ausmachen, oder von uns eine Empfehlung erhalten, wo du dich hinwenden kannst.

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Daten und Zahlen

Was?

Eine Workshopreihe zu den Themen "Nervensystem, Trauma und Regulation"

Titel der Reihe: "Navigieren und Regulieren: Das Nervensystem von Innen erleben"

  • Teil 1: “Kämpfen, Fliehen, Einfrieren: Wie komme ich zurück in meine Mitte?”
  • Teil 2: “Trauma, Trigger, Projektion: Wie geht's zurück ins Miteinander?”

Wo?
Im “Aquariana”
Am Tempelhofer Berg 7D
10965 Berlin-Kreuzberg

Der Ort ist weitestgehend barrierefrei und unser Workshop hoffentlich auch ;)
Wenn du planst, zu kommen, und körperliche Einschränkungen hast, freuen wir uns, wenn du uns vorab kontaktierst, damit wir ggf. einzelne Übungen abändern oder eine Variation zur Verfügung stellen können.

Wann?

Teil 1: “Kämpfen, Fliehen, Einfrieren: Wie komme ich zurück in meine Mitte?”
Freitag, 7. Juni von 18-21:30 Uhr (etwas länger, da erster Durchgang)
Freitag, 5. Juli von 18-21 Uhr
Dienstag, 6. August von 18-21 Uhr

Teil 2: “Trauma, Trigger, Projektion: Wie geht's zurück ins Miteinander?”
Fr, 14. Juni von 18-21:30 Uhr (etwas länger, da erster Durchgang)
Fr, 12. Juli von 18-21 Uhr
Di, 13. August von 18-21 Uhr

Für Wen?

Die Workshops sind auf Menschen ab 16 Jahren ausgelegt, die den Wunsch haben, mehr Einfluss auf ihren Stresslevel und ihr Nervensystem zu haben.

Jüngere Teilnehmende ab mindestens 10 Jahren (beim 2. Teil ab 12) sind auch willkommen, der Workshop ist aber nicht für Kinder konzipiert. (Bei Interesse an Workshops für noch jüngere Kinder, melde dich gerne bei uns, wir setzen dich auf eine Liste und geben Bescheid, sobald solch ein Workshop geplant ist).
Bei Teilnehmenden zwischen 10 und 12 Jahren bitten wir um Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson (min. 16 Jahre).

Bezüglich körperlicher Einschränkungen siehe “Wo?” :)

Für den ersten Workshop sind keine Vorkenntnisse nötig.
Der zweite Workshop ist nur für Menschen geeignet, die in etwa den Kenntnisstand haben, den wir im ersten Workshop vermitteln.
Aus diesem Grund ist die Buchung des zweiten Workshops nur gemeinsam mit dem ersten oder nach Absprache mit uns möglich.

Maximale Teilnehmendenzahl für Teil 1: 20 Teilnehmende
Maximale Teilnehmendenzahl für Teil 2: 15 Teilnehmende

Solltest du sonstige Bedenken und Fragen haben, oder uns eine Besonderheit mitteilen wollen, auf die wir achten sollen, schreib uns gerne, Kontaktdaten siehe “Von Wem?”

Preis und Buchung
Der reguläre Preis für jeden einzelnen Workshopteil beträgt 25 €.
Du kannst ohne Begründung auch den ermäßigten Preis von 18 € zahlen.

Weißt du von Anfang an, dass du beide Workshops buchen möchtest,
kannst du für 40 € das reguläre Paket,
oder für 30 € das ermäßigte Paket buchen.

Du kannst dabei beliebig wählen, an welchem Termin du den zweiten Workshop machst, solange die Reihenfolge bleibt (siehe auch unter “Für Wen?”), auch wenn es sich eventuell lohnt, den gleich folgenden Termin zu wählen, weil du dann vermutlich mehr bekannte Gesichter siehst. :)

Sollte auch dieses Preisangebot außerhalb deiner aktuellen Möglichkeiten liegen, kannst du uns gern kontaktieren, wir finden sicher gemeinsam eine Lösung.

Bitte habe Verständnis, dass eine Stornierung nur bis spätestens eine Woche vor dem Termin möglich ist. Du kannst selbstverständlich gern deinen Platz an jemanden anders abgeben, wenn du diese Frist verpasst.

Zur Buchung kannst du uns entweder eine E-Mail schreiben (siehe nächster Punkt, “Von Wem?”), oder auf Ben’s Webseite unter https://ben-gerull.de/kurse/navigieren-regulieren/ einfach im Buchungssystem buchen.

Von Wem?

Du erreichst uns unter Bens Kontaktdaten:
E-Mail: info@ben-gerull.de
Mobil: 01575 0163 738
(Nachrichten per Mail oder WhatsApp/Telegram bevorzugt, bei Anrufen ggf. ein Zeitfenster auf dem AB hinterlassen, in dem wir zurückrufen können.)

Wir, Ben und Rhia, haben diesen Workshop gemeinsam auf der Basis unserer jeweiligen Wirkfelder entwickelt.

Im Laufe unserer Zeit miteinander haben wir viele gemeinsame Prozesse gehalten und durchfühlt, mit unseren Traumata und denen von Freunden gearbeitet und schließlich entschieden, gemeinsam Trauma-Prävention zu betreiben und Menschen in innerer Arbeit zu unterstützen.

Es folgen eine Zusammenfassung der Methoden und Modelle, auf denen wir in den Workshops aufbauen, Texte zu uns einzeln findest du am Anfang dieser Seite.

Grundlagen des Workshops:

Modelle/Konzepte:

  • Traumatherapeutische Ansätze wie Somatic Experiencing und NARM
  • Innere Anteilsarbeit (wie z.B. IFS - Inner Family System) Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
  • Polyvagaltheorie nach Stephen Porges (Wir haben hier einige Vorbehalte in Bezug auf den angegebenen theoretischen bzw. neurobiologischen Hintergrund, gehen aber bei den meisten praktischen Implikationen mit)
  • Holistic Bodywork nach Pascal Beaumart


Methoden:

  • “Authentic Relating Games”, teilweise “Circling”: Spiele zum Erforschen authentischer zwischenmenschlicher Beziehungen
  • “Brainfit”, eine Methode zur Aktivierung und zum Training des Gehirns
  • verschiedene Nervensystems-Regulationstechniken aus den o.g. Modellen/Konzepten
  • “Autogenes Training”
  • “Progressive Muskelrelaxation” nach Jacobsen (“PMR”)
  • verschiedene selbstentwickelte Spiele und Präsentationsmethoden aus dem Bereich Storytelling und Improvisation, oft inspiriert von den zuvor genannten Methoden und Modellen


[nach oben]

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Ausstellung:

The New You

Ann Thoré
bis zum 30.6.24

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