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Beate Fritsch

Beate Fritsch im Aquariana

Kontaktdaten

Telefon: 0176 - 43 28 45 53

beatefritsch50@gmx.net
https://vergeben-macht-sinn.de
http://gruppentherapie-fritsch.de

Psychologische Psychotherapeutin

  • Verhaltens-, Gestalt-, Schematherapie
  • Vergebungsarbeit nach Dr. Stauss

 Seminar: Selbstvergebung
Über mich
(Selbst-)Vergebungsarbeit nach Dr. Konrad Stauss
Das Spirituelle an der Vergebungsarbeit?



„Selbstvergebung – der heilsame Umgang mit Schuldgefühlen“

Die 7 Phasen spirituell-therapeutischer Vergebungsarbeit nach Dr. Konrad Stauss

Informationsabend:
Donnerstag, 07. November 2019
18:30 – 20:00 Uhr
Kostenlos

 

Abendseminar

Oft ist es uns Menschen durchaus möglich, anderen zu vergeben – nur mit uns selbst gehen wir mitunter hart ins Gericht. Manche von uns glauben, selbst keine Vergebung zu verdienen. Jede/r kennt zuweilen quälende Gewissensbisse und weiß, wie schwer Schuldgefühle auf den Schultern liegen und Lebensfreude erdrücken können.
Letztlich kommen wir alle nicht drum herum – ob wir es wollen oder nicht – in unserem Leben schuldig zu werden: an anderen Menschen, oftmals unseren Aller-Nächsten, und an uns selbst. Daher stellt die Arbeit zur Selbstvergebung eine sinnvolle und wesentliche Ergänzung unserer Vergebungsarbeit dar.
Dr. Konrad Stauss nannte es: „Selbstvergebung durch Schuldkompetenz“, so der Titel seines Buches, veröffentlicht 2015.

Auch bei der Selbstvergebung geht es darum, das Leiden an der Nicht-Vergebung loszulassen, die innere Opfer-Täter-Dynamik zu erkennen und zu beenden und schließlich wieder hin zu Selbstannahme und Selbstliebe zu finden. Dabei geben spirituelle Aspekte Richtung und Tiefe.

Jeweils am Freitag, 18:00 – 20:00 Uhr
Termine: 15., 22. sowie 29. November und am 06. Dezember 2019 (mit abschließendem Ritual)


Über mich und meine Berufserfahrungen


In meinem bewegten Berufsleben habe ich reiche und vielfältige Erfahrung sammeln können, am meisten aber haben mich meine letzten 13 Berufsjahre in der psychosomatischen Hochgrat-Klinik im Allgäu geprägt. Das Klinik-Konzept fußte auf dem sog. „Bad Herrenalber Modell“ mit den Grundpfeilern „Therapeutische Gemeinschaft“ und Gemeinschaftstherapie, Bonding-Psychotherapie sowie Hilfe zur Selbsthilfe in den anonymen Gruppen mit ihrem spirituellen 12-Schritte-Programm.
Ein Zitat von Richard Beauvais drückt einen der Leitgedanken dieser Gemeinschaftstherapie aus. Seine Wahrheit berührt mich nach wie vor tief und beeinflusst mein Leben im Beruflichen wie im Privaten:

„Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen – er wird allein sein.
Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unseren Nächsten?
Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der – Teil eines Ganzen – zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein – wie im Tod – sondern lebendig als Mensch unter Menschen.“

Richard Beauvais(1964)  


Diesem Leitbild zu folgen, ist in meinen Augen eine Lebensaufgabe.

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(Selbst-) Vergebungsarbeit nach Dr. Konrad Stauss

In den letzten Jahren meiner Berufstätigkeit erlernte ich die wunderbare Methode der „Sieben Phasen spirituell-therapeutischer Vergebungs-und Schuldarbeit“ – bei Dr. Konrad Stauss selbst,  noch zu seinen Lebzeiten, woran ich mich mit Dankbarkeit erinnere. Er leitete viele Jahre die psychosomatische Klinik in Bad Grönenbach und führte auch Fortbildungen in der Hochgrat-Klinik durch. Seine Vergebungsarbeit durfte ich im klinischen Feld anwenden. Und auch nach dem Wechsel in den Ruhestand ließ es mich nicht los, denn  -  wie sagte Martin Luther King:  „Vergebung ist keine einmalige Sache, Vergebung ist ein Lebensstil.“

Dr. Konrad Stauss schrieb 2012:
„Die meisten seelischen Verwundungen werden auf dem ‚Schlachtfeld der Liebe‘ geschlagen. Auf diesem Schlachtfeld töten, verletzen, verraten, belügen und betrügen sich die Menschen gegenseitig. Sie kränken und werden gekränkt. Sie enttäuschen und werden enttäuscht. Mal sind sie Opfer, mal Täter. Sie schlagen sich tiefe körperliche und seelische Wunden.“

Spätere Kränkungen treffen quasi auf eine bereits bestehende seelische „Wunde“.  Alt-bekannte Gefühle nagen dann an uns, so dass „vergeben und vergessen“ schwer fällt, unsere Lebensqualität leidet.
Die Vergebungsarbeit begleitet Schritt für Schritt durch einen Prozess der inneren Befreiung aus belastenden Verstrickungen. Das abschließende Vergebungsritual führt idealerweise zum Erleben eines tiefen inneren Friedens.

Es ist nicht zwingend notwendig, dass alle Phasen bis zum Schluss durchlaufen werden. Jede/r kann – eingebettet in den Gruppenprozess – im eigenen Tempo mit Gewinn bis zum Ende teilnehmen.
Es ist auch nicht wichtig, ob derjenige Mensch, dem wir vergeben wollen, erreichbar ist oder  überhaupt noch lebt. Es geht um innerseelisches  Wachstum, heraus aus einer Opferhaltung, die oft mit Gefühlen von Ohnmacht, Wut und Schmerz, Groll und Hader bis hin zur Verbitterung verbunden ist.
Jede der Phasen ermöglicht Selbsterkenntnis und seelische Verarbeitung, hilft Last und Bürde abzuwerfen und innerer Balance näher zu kommen.

In der Vergebungsarbeit geht es darum, das Leiden an der Nicht-Vergebung loszulassen, die innere oder äußere Opfer-Täter-Dynamik zu erkennen, loszulassen und schließlich wieder hin zu Selbstannahme und Selbstliebe – dem inneren Frieden und Einklang mit sich selbst – zu finden.

Dabei geben spirituelle Aspekte der (Selbst-)Vergebungsarbeit Richtung und Tiefe.

Es wird strukturiert in einzelnen Schritten gearbeitet, in einer liebevollen, haltgebenden Gruppen-Atmosphäre, in einer Mischung aus Vermittlung, Demonstration durch die Leitung, Arbeiten in Klein-oder Zweier-Gruppen sowie Austausch und Klärungen in der Gesamtgruppe.

Ganz ähnlich wird auch in den Seminaren zur Selbstvergebung gearbeitet, in denen es um einen heilsamen Umgang mit Schuldgefühlen geht.
Hier werden wir in der Erforschung unseres Gewissen den verinnerlichten Täter-Aspekten auf die Spur kommen und einen Umgang mit ihnen erwerben, der aus dem inneren Kriegszustand herausführt und Frieden schafft.

Die  (Selbst-) Vergebungsarbeit  findet in einem strukturierten Rahmen und in einer liebevollen und haltgebenden Gruppenatmosphäre statt. Bei Bedarf sind begleitend Einzelgespräche möglich.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein telefonisches Vorgespräch mit mir. Hier können Fragen beantwortet, kann nähere Auskunft erteilt und zu den Seminaren individuell beraten werden.


Was ist das Spirituelle an der Vergebungsarbeit?

Nach meinem Eindruck kann unsere Welt reichlich Vergebungs-und Schuldarbeit gut gebrauchen!  Und tatsächlich geschieht ja Vergebungs-und Versöhnungsarbeit an vielen Orten und auf vielfältigste Weise zum Wohle Vieler.
Ich denke, auch wir selbst haben immer wieder etwas zu vergeben:  entweder einem anderen Menschen oder uns selbst.
Vergebungsarbeit ist Arbeit sowohl auf der Beziehungsebene als auch am inneren Raum -  und  immer wird dabei die Verbindung zu etwas gesucht, das „größer ist als ich selbst“. Vor allem in der Arbeit mit Schuldgefühlen und Gewissensfragen geht es u.a. um Wertvorstellungen – ob ich an das Grundgesetz und die Menschenrechte denke oder an eine Höhere Wirklichkeit, ein Höheres Wesen oder ein Höheres Prinzip oder an Gott – das bleibt jeder/jedem selbst überlassen.

Was über mich selbst hinausweist ist die Haltung, dass in meiner persönlichen Wunde in der erlittenen Verletzung wie auch in der von mir verursachten Verfehlung oder Schuld eine „Aufgabe“ liegt. Im bewussten Umgang damit nämlich liegt die Chance des Wachstums.
Und damit die Chance der Heilung auch in Beziehungen: zu mir selbst, zu anderen, zur Höheren Macht, wie auch immer wir sie verstehen.
Dieser Wachstumsauftrag soll eine Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit ermöglichen, die ohne die Erfahrung der Verletzung bzw. der Schuld, der (Selbst-) Vergebung und der Versöhnung nicht möglich gewesen wäre.
Dieser innere Prozess der Bewältigung der Schuld bzw. der Befreiung von Verstrickungen bei Verletzung kann idealerweise zu einer Änderung der eigenen Lebensauffassung, der Gewinnung einer neuen Weltsicht (i.S. von „Umkehr“) führen  - womit jede/r von uns die Welt ein bisschen besser machen kann   ;-)

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